Aphten (Entzündungen / Ausschlag im Mund)

Mundausschlag ist unter dem Namen Aphthen bzw. Aphten bekannt. Das Wort entstammt der griechischen Sprache und bedeutet „Schwämmchen“. Es handelt sich bei dieser Erkrankung um Veränderungen an der Mundschleimhaut. Aphthen können sowohl an der Innenseite der Wangen als auch an der Zunge oder den Lippen auftreten. Es sind schmierig belegte, ausgestanzte, meist kreisrunde Wunden, mit einem roten Rand am Saum. Sie treten in verschiedenen Größen auf und verursachen Schmerzen und brennende Missempfindungen. Das Sprechen, sowie die Nahrungsaufnahme können beeinträchtigt sein. Die Erkrankung ist dennoch ungefährlich und es besteht keine Ansteckungsgefahr.

Die genaue Krankheitsursache der Aphten ist bisher nicht geklärt. Oft entstehen diese Entzündungen nach kleinen Verletzungen in der Mundhöhle oder im Rahmen einer Infektion, wenn die Immunabwehr geschwächt ist. Weitere mögliche Auslöser können bestimmte Nahrungsmittel, Stress oder ein Mangel an Vitamin B12, Eisen oder Folsäure sein. Dafür gibt es jedoch keine gesicherten Beweise.

Ein gehäuftes Auftreten dieser Erkrankung wird als „Stomatitis Aphtosa“ bezeichnet.
Aphthen heilen innerhalb von 3 bis 7 Tagen selbstständig ab. Zur unterstützenden Behandlung gibt es schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente. In schweren Fällen kann der Arzt eine kortisonhaltige Salbe verordnen.

Alternative Behandlungsmethoden sind das Spülen mit Kamillentee, Salbeitee sowie mit Arnika. Durch das Kauen von Gewürznelken werden ätherische Öle freigesetzt. Sie tragen zur Linderung bei. Propolis haftet sehr gut an den Wunden und ist ebenfalls als natürliches Heilmittel bekannt. Allerdings ist hierbei Vorsicht geboten, denn für Pollenallergiker ist Propolis gefährlich.

Für einen optimalen Heilungsverlauf sollte, während der Erkrankung, auf scharfes und saures Essen verzichtet werden, um die Wunden nicht unnötig zu reizen (cts).

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