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Bodylifting – ist das nicht gefährlich?

© Polylooks

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Ein straffer Körper ist für viele Menschen der Inbegriff von Schönheit. Allerdings kann dieses Ideal nicht immer erreicht werden, zum Beispiel entsteht durch eine große Gewichtsabnahme oder durch Alterserscheinungen schlaffes Bindegewebe. Dieses schlaffe Bindegewebe kann sowohl an den Oberarmen, an den Oberschenkeln, am Hals und am Bauch auftreten und sorgt je nach Gemütszustand für mehr oder weniger Unbehagen. Um das Bindegewebe wieder straffen zu lassen, können spezielle Übungen helfen. In einigen Fällen ist Sport aber nicht ausreichend. Dann kann das Bodylifting der chirurgischen Medizin helfen, bei dem die erschlaffte Haut wieder gestrafft wird. Im Vergleich zur klassischen Fettabsaugung wird beim Bodylifting das störende Gewebe direkt entfernt. Hierzu wird die Haut von der Muskulatur gelöst und anschließend je nach Wunsch verkürzt. Um diesen Eingriff durchführen zu können, ist die Vollnarkose notwendig.

Wie bei jeder Operation gibt es auch beim Bodylifting Risiken. Eines der größten Risiken ist die Narkose, bei der Schäden des Herzens sowie des gesamten Kreislaufs entstehen können. Fachärzte in diesem Bereich sind jedoch auf die Gabe von Narkosemitteln spezialisiert und stellen den Bedarf individuell ein. Grundsätzliche Risiken sind zudem Blutungen, Hämatome (Blutergüsse) und Schmerzen, die jedoch durch die Verabreichung von Schmerzmitteln verhindert bzw. deutlich reduziert werden können. Relativ selten können zudem Gerinnsel in den Blutgefäßen entstehen, die Thrombosen. Sie können unter Umständen sogar ein Gefäß verschließen, was zu einer Embolie führen kann. Mit speziellen Kompressionsstrümpfen und der Gabe von Mitteln gegen Thrombose ist dieses Risiko jedoch gering.

Grundsätzlich ist das Bodylifting ein Eingriff, der mit relativ wenigen Risiken verbunden ist. In jedem Fall ist es notwendig, vor der Operation mit dem Arzt ein ausführliches Gespräch zu suchen, bei dem die Risiken besprochen werden. Auch Vorerkrankungen des Patienten, regelmäßige Medikamente sowie etwaige Allergien sollten hierbei erwähnt werden, um diese Informationen an den Narkosearzt weitergeben zu können.

Fazit: Sofern die Operation von versierten Ärzten, die bereits viele Erfahrungen in diesem Bereich sammeln konnten, durchgeführt wird, ist Bodylifting bei gesunden Patienten nicht gefährlich.

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