Gelenkerkrankungen | Informationen zur Vorbeugung, zu verstärkenden (Schad-)Stoffen und einiges mehr…

Gelenkerkrankungen sind in unserer Gesellschaft auf dem Vormarsch, leider.
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Volkskrankheit Gelenkbeschwerden
Gelenkbeschwerden wie Knie- oder Hüftschmerzen haben sich zu einer richtiggehenden Volkskrankheit ausgewachsen. Allein der volkswirtschaftliche Schaden durch Gelenkerkrankungen beläuft sich Schätzungen zufolge auf jährlich mehr als 45 Milliarden Euro. Schon mehr als die Hälfte der Bevölkerung über Vierzig leidet laut einer Studie an Gelenkschmerzen, und über 85 Prozent der über Siebzigjährigen sind von degenerativen Gelenkserkrankungen betroffen. Bleiben nämlich erste Symptome wie Anlaufschwierigkeiten beim Aufstehen unbehandelt, können sie sich zu einer chronischen Arthrose oder Arthritis entwickeln. Die Beschwerden selbst resultieren bei den Gelenkerkrankungen fast immer aus krankhaften Veränderungen im Knorpel. Im Normalzustand dient das spiegelglatte und hochelastische Knorpelgewebe als eine Art Stoßdämpfer, der gleichzeitig für einen reibungslosen Bewegungsablauf sorgt. Durch Überlastung, Fehlstellung oder auch Bewegungsmangel verschleißt der Knorpel – und nun reibt Knochen auf Knochen. Das schmerzt. Nicht zuletzt kommt es durch den Knorpelabrieb zu Entzündungen, bei denen vermehrt freie Radikale entstehen, die den Gelenkzerstörungsprozess zusätzlich beschleunigen.
Vorbeugen, so früh es geht
Fehlender Knorpel bildet sich nicht neu. Aus diesem Grunde ist es umso wichtiger, Gelenkerkrankungen vorzubeugen. Es ist kein Zufall, dass Gelenkbeschwerden in unserem modernen, bewegungsarmen Alltag auf dem Vormarsch sind. Wer rastet, der rostet, wusste schon der Volksmund, und so gilt auch bei Gelenkbeschwerden: Schonen macht die Sache nur schlimmer. Bewegung „schmiert“ die Gelenke wie Öl ein rostiges Scharnier. Durch Bewegung nämlich wird in der Gelenkkapselinnenhaut Gelenkflüssigkeit produziert, die den Knorpel nährt. Durch eine Schonhaltung hingegen wird der Knorpel richtiggehend ausgehungert. Die gute Nachricht: Degenerativen Gelenkserkrankungen kann man vorbeugen. Mit einem bewegten Lebensstil, der insbesondere auf gelenkschonende Ausdauersportarten wie Radfahren oder Schwimmen setzt, durch den Abbau von auf den Gelenken lastendem Übergewicht und durch eine gelenkfreundliche Ernährung. Fett und Säuren sind echte Gelenkfeinde. Neben dem Verzicht auf tierische Fette wie Gans, Wiener Schnitzel oder Salami sowie Schweineschmalz, Butter, Innereien, Eigelb, Weißmehlprodukte, Süßigkeiten und Alkohol können bestimmte Nahrungsergänzungsmittel die Gelenkgesundheit unterstützen. So beispielsweise Hagebuttenpulver, welches sich durch seinen hohen Vitamin- und Mineraliengehalt als gute Unterstützung für mehr Beweglichkeit erwiesen hat. Auch Gelenknährstoffe wie Glucosamin, Chondroitin oder Methyl-Sulfonyl-Methan (MSM) können die Bildung von Kollagen anregen und für mehr Elastizität sorgen. Darüber hinaus kommt ihnen eine entzündungshemmende Wirkung zu. Desgleichen kann Grünlippmuschelextrakt durch die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren bei Gelenkschmerzen helfen.