Röteln

© Yvonne Prancl - Fotolia
Zu den häufigsten Symptomen von Röteln zählen Hautausschlag mit hellroten Flecken, Lymphknotenschwellungen und Fieber. Der Hautausschlag, der zunächst das Gesicht befällt und sich anschließend über den ganzen Körper ausbreitet, ist bei kleinen Kindern oft der einzige Hinweis auf die Krankheit. Viele Kinder verhalten sich trotz Röteln ganz normal, so dass die Krankheit oft nicht erkannt wird.
Kinder, die vom Rötelvirus infiziert sind, sollten nach Auftreten der ersten Symptome möglichst für eine Woche zu Hause bleiben, um das Virus nicht weiter zu verbreiten. Zwar treten in den meisten Fällen keine Komplikationen und Langzeitfolgen auf, dennoch können Röteln gelegentlich von bakteriellen Entzündungen oder Gehirnentzündungen begleitet werden.
Insbesondere der Kontakt zu schwangeren Frauen muss infizierten Kindern verboten werden. Ein Kontakt mit dem Rötelvirus kann für das ungeborene Kind schwere Folgen haben, es kann zu Fehlbildungen und Fehlgeburten kommen.
Röteln müssen in den meisten Fällen nicht behandelt werden. Da es sich um eine Virusinfektion handelt, die der Körper selbst bewältigen muss, kommen höchstens einfache fiebersenkende Mittel oder Schmerzmittel zum Einsatz. Sollten betroffene Kinder allerdings unter Krämpfen leiden oder teilnahmslos wirken, muss sofort ein Arzt aufgesucht werden, der das Kind auf Begleiterkrankungen untersucht.