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Schädelbasisbruch

Für einen Schädelbasisbruch sind meist hohe Schlageinwirkungen auf den Kopf, wie zum Bsp. durch einen Sturz oder durch rohe Gewaltanwendung eines anderen Menschen die Ursache. Zwar ist der Schädel durch eine ziemlich starke Schädeldecke und durch mehrere Knochen geschützt, aber ist der Schädel durch einen schweren Unfall einer zu hohen Gewalt ausgesetzt, bricht die Schädeldecke und es kommt zu einer Verletzung der Schädelbasis. Dabei können ein, aber auch mehrere Knochen gebrochen sein.

Von einem geschlossenen Schädelbruch spricht man, wenn Hirn- und Hirnhäute unverletzt geblieben sind. Ist dieser Bruch nicht zu kompliziert, kann es sein das der Patient außer ein paar heftige Kopfschmerzen gar nichts davon spürt. Hier werden meist strenge Bettruhe und die Gabe von Medikamenten angewiesen, nachdem eine Computertomographie schwerere Verletzungen ausgeschlossen hat.

Sind aber die Hirnhäute durchtrennt und tritt Wasser oder Hirnmasse aus, spricht man von einem offenen Schädelbasisbruch. In diesem Zustand sind die Betroffenen zu 90 Prozent immer bewusstlos. Hier ist das oberste Gebot einen Rettungswagen zu rufen, da akute Lebensgefahr besteht und Minuten entscheidend sein können. Dabei ist es sehr wichtig, dass Kreislauf und Atmung stabilisiert werden und bei Bewusstlosigkeit eine Mund zu Mund Beatmung durchgeführt wird. Sind die Schädelknochen stärker verschoben oder drücken Schädel- oder Knochenstücke aufs Hirn, ist eine sofortige Notoperation notwendig.

Sichere Anzeichen für einen schweren und lebensbedrohlichen Schädelbruch sind unter anderem Blutaustritt aus Mund, Ohren oder Nase, ein starker Bluterguss um ein oder beide Augen (Monokel- oder Brillenhämatom) und sehr starke Schmerzen. Kommt es noch zusätzlich zu Verletzung des Hirns, können noch Übelkeit, Erbrechen, Bewusstseinsstörungen und Lähmungserscheinungen auftreten.

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