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Vaginalkarzinom

Ein Vaginalkarzinom ist eine seltene bösartige Krebserkrankung der weiblichen Geschlechtsorgane. Sie entsteht meist dadurch, dass andere Krebserkrankungen sich ausbreiten. Das Risiko, an dieser Krebsart zu erkranken, erhöht sich ab einem Alter von 70 Jahren.

Auch wenn die Ursachen weitgehend unbekannt sind, geht man davon aus, dass ein Vaginalkarzinom sich durch Papillomviren entwickeln kann. Ob man von diesen Viren infiziert ist, kann der Arzt nachweisen. Zudem sind Betroffene meist von Feigwarzen im Genitalbereich befallen.

Die Beschwerden eines Vaginalkarzinoms sind besonders im Anfangsstadium minimal und werden oft nicht wahrgenommen. Erkrankte haben kleine Hautverletzungen oder Schwellungen im Vulvabereich, die nässen und nicht heilen. Ist der Tumor schon weiter fortgeschritten, können Schmerzen beim Sitzen und Gehen auftreten. Zudem kann es zu Blutungen kommen. Das Vaginalkarzinom wächst schnell und bildet innerhalb kurzer Zeit Metastasen. Wird es jedoch rechtzeitig erkannt und sind noch keine anderen Organe betroffen, gibt es Heilungschancen. In diesem Fall überlegen rund 70% der Betroffenen mehr als 5 Jahre.

Bei Beschwerden im Vaginalbereich sollte möglichst schnell ein Arzt aufgesucht werden. Durch Vorsorgeuntersuchungen kann ein Vaginalkarzinom rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Je nach Ausprägung muss der Tumor operativ entfernt oder mit Bestrahlung bekämpft werden. Bei einer Operation müssen oft die Scheide und die Gebärmutter entfernt werden.

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