Vaginalsonographie
Eine der standardmäßig ausgeführten gynäkologischen Untersuchungen ist die Vaginalsonographie. Sie dient der Überprüfung der Organe im kleinen Becken. Auch während einer bestehenden frühen Schwangerschaft (bis zum Ende des dritten Monats) hat sich der Vaginalultraschall im Laufe der Zeit zu einer immer wichtigeren Untersuchungsmethode manifestiert. Er gibt Aufschluss über den Entwicklungszustand des Embryos, ob mit eventuellen Fehlbildungen des angehenden Baby gerechnet werden muß oder aber auch ob sich Zysten, Tumore beziehungsweise Myome in den Eileitern oder der Gebärmutter befinden (Krebsvorsorge).
Während der Vaginalsonographie befindet sich die Patientin auf dem Gynäkologenstuhl. Ein mit einer sterilen Hülle überzogener Schallkopf wird vorsichtig, gegebenenfalls mit Gleitgel bestrichen, in die Scheide eingeführt. Behutsam bewegt der Arzt den Ultraschallstab hin und her und kann zeitgleich auf einem Monitor die Anhaltspunkte analysieren. Ferner kann er bei Bedarf auch während der Untersuchung zur nachträglichen Begutachtung Ultraschallbilder ausdrucken. Ergänzende sowohl vaginale als auch rektale Tastuntersuchungen liefern weitere medizinische Erkenntnisse.

Genitalien der Frau © arsdigital - Fotolia.com